AUF EINEN KAFFEE - UNSER MAGAZIN

WAS UNSERE MITARBEITER AM WOCHENENDE TREIBEN:

von | Mai 29, 2017 | SPORTS, UNSER TEAM

On any Sunday

von CHRISTIAN TEXTOR

von CHRISTIAN TEXTOR

Social Media, Produkttest

“Letztes Wochenende bin ich bei der Deutschen Meisterschaft Enduro gestartet.”

Was unsere Mitarbeiter am Wochenende treiben:

On any Sunday: Unser Kollege Christian Textor – zuständig für Social Media und Produkttests –  fuhr mal wieder Rennen.

Diesmal: Die Deutsche Meisterschaft im MTB-Enduro beim Bikefestival in Willingen. Richtig, er ging als Titelverteidiger in diese prestigeträchtige Veranstaltung! Lest mehr:

Wie läuft so ein Rennwochenende bei Dir ab?

Donnerstagabend nach der Arbeit habe ich unseren Teambus gepackt:  Helme, Protektoren, Klamotten, Werkzeug, Ersatzteile, Reifen zum Wechseln und meine BULLS-Bikes. Freitagmorgen bin ich dann nach Willingen gefahren.

Dort angekommen ging es zur Anmeldung, um Startnummer und Transponder in Empfang zu nehmen. Der Transponder ist codiert – also mit meiner Startnummer verbunden – und dient dazu, meine Zeiten auf den verschiedenen Strecken (Stages genannt) zu stoppen.

Abends wurde dann mein BULLS “Wild Ronin” fertig fürs Training gemacht. Reifenwahl war einfach – es stand trockenes Wetter an. SCHWALBE Magic Mary mit den neuen ADDIX-Gummimischungen sind da immer meine erste Wahl.

Als alles rennfertig war, ging es nach selbstgekochten Köstlichkeiten, verzehrt in geselliger Runde, früh ins Bett.

Und dann samstags: Action!?

Richtig, am Samstag geht es das erste Mal im Training ab auf die Strecken, um die Schlüsselstellen zu trainieren. Das Ganze ist Samstag natürlich noch ohne Wertung und wir haben den ganzen Tag Zeit, um uns in Ruhe die Strecken ganz genau einzuprägen. Das ist wichtig!

Wann wird es ernst?

Sonntagmorgen in der Früh geht es auf erneut durchgecheckten Bikes ins Rennen. Die gesamte Runde von etwa 35 Km wird in einem durch gefahren – aber nur die insgesamt 6 darauf verteilten Stages bergab werden auf Zeit gefahren.

Die Transferstrecken zwischen den Stages – somit meist bergauf – weren zwar nicht gewertet. Es gibt aber Richtzeiten, die einzuhalten sind. Eine lockere Rundfahrt ist das nicht! Hier kommt – zum fahrerischen Können bei den Downhill-Stages – die Ausdauer hinzu. Ist man nicht fit genug und kommt schon ausgepowert bei den Stages an, ist bergab nicht an Bestzeiten zu denken.

Die Summe dieser 6 Stages ergibt dann die Gesamtzeit, wo folglich die schnellste Zeit gewinnt, da passiert also das eigentliche Racing.

Somit ist Enduro genau das, was wir schon immer gemacht haben: Zügig rauf und mit Vollgas runter. Man nennt das Mountainbiking!

Wie ist die Mission "Titelverteidigung" für Dich ausgegangen?

Ein bißchen süßsauer kann man sagen. Ich hatte einen guten Renntag und habe mich fit und schnell gefühlt, was auch die Bestzeiten auf einzelnen Stages bezeugen. Leider hatte ich dann auf Stage 5 einen ziemlich üblen Sturz, nach dem ich  – Gott sei Dank – weiterfahren konnte, obwohl es ziemlich gerappelt hat. Aber die Bestzeit war dann natürlich futsch.

Am Ende haben mir in der Gesamtzeit nur 1.1 Sekunden auf den Meistertitel gefehlt, was natürlich bitter ist, aber der Speed hat gestimmt und ich hatte jede Menge Spaß auf den Stages. Eine Silbermedaille ist natürlich auch ein schönes Ergebnis, mit dem ich nach Hause fahre.

Dein Race-Bike: Du warst mit einem "Wild Ronin" unterwegs?

Sehr richtig! Ich hatte nur eine Woche vor dem Rennen ein Wild Ronin Serienbike von Bulls zum Testen bekommen und zunächst nicht den Plan auf dem Bike zu starten.

Allerdings hatte ich da schon immer so eine Idee …

Die Plusbereifung 27.5+ habe ich durch 29“ BULLS Hattori Carbon-Radsätze ersetzt! Nach den ersten Testfahrten war mir schnell klar, daß ich da ein richtig schnelles Bike aufgebaut hatte. Ich montierte dann noch meine vertrauten Team-Parts: Gesamtgewicht 13.1 kg! Für den Streckencharakter in Willingen war das genau die richtige Wahl – und die hat sich ausgezahlt.

WILD RONIN – Christian Textor 2017

 

  • BULLS Bikes Wild Ronin Carbon-Rahmen

  • RockShox Pike 140mm Federgabel und Super Deluxe Dämpfer

  • Bulls Hattori 29″ Carbon-Laufradsatz mit DT Swiss 240s Naben

  • SHIMANO XTR, Kurbel, Schaltung und Bremsgriffe auf SAINT Bremsen

  • FSA Gravity Light Lenker und Vorbau

  • Schwalbe new Addix Magic Mary Reifen mit Procore System

  • Fizik Antares Sattel

  • e13 Trail Kettenführung

Auch interessant:

Facebook